Was tun wenn Zahnspange drückt? So lindern Sie die Beschwerden

Was tun wenn Zahnspange drückt? So lindern Sie die Beschwerden

Ein drückendes Gefühl nach dem Einsetzen oder Nachstellen einer Zahnspange ist meist vorübergehend: Die stärksten Beschwerden lassen in der Regel innerhalb von 3-5 Tagen nach dem Einsetzen nach. Wenn Sie sich fragen, was zu tun ist, wenn die Zahnspange drückt, helfen zunächst weiche Kost und Schutzwachs bei gereizten Stellen. Starke Schmerzen, die länger anhalten oder zunehmen, sollten kieferorthopädisch abgeklärt werden.

Empfindliche Zähne oder Brackets, die an Wange und Lippen reiben, können die Eingewöhnung unangenehm machen. Solche Beschwerden müssen Sie aber nicht einfach aushalten: Gezielte Maßnahmen können Linderung verschaffen. Wichtig ist, bei Problemen mit der Spange zu wissen, was Sie selbst tun können und wann eine Kontrolle nötig ist. Hier erfahren Sie, was bei Druckstellen hilft, wie Sie mit einem pieksenden oder gelösten Bogen umgehen und worauf Sie bei einer drückenden oder nicht passenden losen Zahnspange achten sollten.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Nach dem Einsetzen oder Nachstellen einer festen Zahnspange sind Druck und empfindliche Zähne häufig vorübergehend; die stärksten Beschwerden lassen meist nach 3-5 Tagen nach.
  • Weiche Kost kann empfindliche Zähne entlasten. Schutzwachs hilft, wenn Brackets oder Drahtenden an Wange oder Lippen reiben.
  • Kürzen Sie einen störenden Draht nicht selbst mit einer Zange. Deckt Schutzwachs die pieksende Stelle ab, sollte die Praxis den Bogen fachgerecht anpassen.
  • Bei einer losen Zahnspange kommt es darauf an, wo sie drückt: Gleichmäßiger Druck auf den Zähnen kann nachlassen, starker punktueller Druck oder Druckstellen gehören kieferorthopädisch abgeklärt.
  • Halten starke oder zunehmende Schmerzen an, ist ein gelöstes Teil zu sehen oder bohrt sich ein Draht ins Zahnfleisch, sollte zahnärztliche Hilfe eingeholt werden.

1. Darf ich Schmerzmittel gegen Zahnspangenschmerzen nehmen?

Bei Zahnspangenschmerzen können leichte Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen. Nehmen Sie diese nach Packungsbeilage ein. Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Eltern einbezogen werden; bei Unsicherheit hilft die Rücksprache mit dem Kinderarzt. Eine regelmäßige Einnahme von Ibuprofen über längere Zeit ist während einer kieferorthopädischen Behandlung ungünstig, weil sie den Knochenumbau hemmen und die Behandlungsdauer verlängern kann. Fragen Sie bei starken Beschwerden Ihre Kieferorthopädin oder Ihren Kieferorthopäden nach einem geeigneten Mittel.

Nach dem Einsetzen einer festen Spange beginnen Schmerzen häufig etwa zwei bis vier Stunden später. Besonders empfindlich sind Zähne oft in den ersten 24 bis 48 Stunden nach dem Einsetzen oder Anpassen. Das Gefühl entsteht, weil die Apparatur mit Bogen und Brackets gezielten Druck auf die Zähne ausübt. Auch nach einem Bogenwechsel kann es erneut ziehen oder beim Kauen drücken.

Der Verlauf ist meist vorübergehend. Die stärksten Schmerzen nach dem Einsetzen klingen in der Regel nach 3-5 Tagen ab; Beschwerden lassen meist innerhalb von 5 bis 7 Tagen nach. Nach einem Drahtwechsel können Druck- oder Kaubeschwerden 1-2 Tage anhalten. Eine gewisse Gewöhnung an die feste Spange kann ein bis zwei Wochen dauern. Nach Nachstellterminen können Beschwerden wiederkehren, fallen aber meist kürzer und weniger stark aus.

Was tun, wenn die Zahnspange drückt oder Schmerzen verursacht? Wählen Sie zunächst weiche Speisen, kauen Sie vorsichtig und beobachten Sie, ob der Druck nachlässt. Kühlen kann kurzfristig angenehm sein. Prüfen Sie auch, ob ein Draht oder Bracket an Wange oder Lippe reibt: Zahndruck und eine wunde Stelle durch Reibung brauchen unterschiedliche Maßnahmen. Eine lose Spange verursacht im Allgemeinen weniger Schmerzen als eine feste. Ein gleichmäßiger Druck nach dem Einsetzen oder Nachstellen kann dennoch auftreten.

Halten starke Schmerzen länger als 3 bis 5 Tage an oder nehmen sie zu, vereinbaren Sie einen kieferorthopädischen Termin. Nach einem Bogenwechsel sollte die Praxis kontaktiert werden, wenn Beschwerden länger als zwei Tage ohne Besserung bestehen. Auch wenn eine Woche nach dem Einsetzen noch Schmerzen bestehen, ist eine Kontrolle sinnvoll. Wenn Sie überlegen, was zu tun ist, wenn die Zahnspange drückt, richten Sie sich nach Stärke, Verlauf und Ursache der Beschwerden.

Ob Reparaturen oder zusätzliche Termine beim Kieferorthopäden in Deutschland extra berechnet werden, lässt sich nicht pauschal aus den Beschwerden ableiten. Entscheidend sind die Art der Behandlung, der Schaden und der nötige Reparaturaufwand. Lassen Sie sich vor einer Reparatur erklären, ob Kosten entstehen und wofür.

2. Sind Druckstellen bei einer neuen Zahnspange normal?

Leichter Druck und kleinere Reizungen an Wange oder Lippen können während der Eingewöhnung auftreten. Bei einer herausnehmbaren Zahnspange kommt es jedoch darauf an, ob sie gleichmäßig sitzt oder an einer Stelle stark drückt. Gleichmäßiger Zahndruck nach dem Einsetzen oder Nachstellen lässt meist nach drei bis fünf Tagen nach. Punktueller Druck, scharfe Kanten oder eine Apparatur, die sich nur mit Kraft einsetzen lässt, sprechen dagegen dafür, dass sie kontrolliert werden sollte.

Prüfen Sie die herausnehmbare Spange bei gutem Licht, bevor Sie sie tragen. Achten Sie auf Risse, verbogene Klammern, scharfe Kanten und einen gelösten Draht. Drückt eine Klammer in die Wange oder sitzt die Spange schief, biegen Sie die Teile nicht selbst zurecht. Dadurch kann sich der Sitz verschlechtern oder die Schleimhaut verletzen. Bei starkem Druck oder sichtbarer Beschädigung lassen Sie die Apparatur kieferorthopädisch beurteilen.

Lässt sich die Spange nicht vollständig einsetzen, ohne kräftig daraufzudrücken, tragen Sie sie bis zum Termin nicht weiter. Dasselbe gilt bei pieksenden Drähten, Wunden oder starken Schmerzen. Eine gebrochene oder teilweise abgebrochene Spange sollte am nächsten Tag zur Reparatur vorgestellt werden. Bei scharfen oder defekten Stellen lassen Sie sie bis dahin draußen. Nehmen Sie die beschädigte Apparatur zum Kontrolltermin mit, damit die kieferorthopädische Praxis den Sitz prüfen kann.

In den ersten Tagen nach dem Einsetzen oder Nachstellen erleichtert weiche Kost das Kauen. Wählen Sie zum Beispiel Suppe, Brei oder andere weiche Speisen und meiden Sie harte Krusten, Nüsse und zähe Snacks, solange sie Druck auslösen. Schneiden Sie festere Lebensmittel klein, statt mit den Vorderzähnen abzubeißen. Kalte Getränke können bei Druckgefühl angenehm sein. Entsteht durch Reibung eine Wunde, schützen Sie die Stelle vor weiterem Scheuern und lassen Sie anhaltende Beschwerden kontrollieren.

Auch die Aufbewahrung schützt die Apparatur vor Verlust und Bruch. Legen Sie die herausnehmbare Spange beim Herausnehmen direkt in ihr dafür vorgesehenes Etui, statt sie in eine Serviette oder lose in eine Tasche zu legen. So sinkt das Risiko, dass sie versehentlich weggeworfen oder durch Druck beschädigt wird. Wenn eine Spange verloren geht, verbogen ist oder nicht mehr passt, improvisieren Sie keine Reparatur. Vereinbaren Sie einen Termin, damit Sitz, Klammern und Bogenende geprüft werden. Bei Unsicherheit über den Sitz kann eine kieferorthopädische Kontrolle klären, ob die Apparatur angepasst werden muss.

Pieksende Drähte oder zu fest angezogene Klammern einer herausnehmbaren Zahnspange können schmerzhafte Wundstellen und Aphten verursachen. In solchen Fällen ist eine erneute kieferorthopädische Kontrolle erforderlich.

3. Der Bogen hat sich gelöst oder sticht - was tun?

Nach dem Einsetzen einer festen Zahnspange können die Zähne druckempfindlich sein. Beschwerden beginnen häufig zwei bis vier Stunden später und sind besonders in den ersten 24 bis 48 Stunden spürbar. Der Bogen überträgt Kraft auf die Zähne, deshalb kann Kauen vorübergehend unangenehm sein. Weiche Speisen entlasten, bis die Empfindlichkeit nachlässt. Nach dem Einsetzen sollten die Beschwerden innerhalb der ersten Woche deutlich zurückgehen.

Auch nach dem Anpassen oder einem Bogenwechsel kann erneut Druck entstehen. Kaubeschwerden nach einem Drahtwechsel halten oft 1-2 Tage an; insgesamt lassen Schmerzen meist innerhalb von 5 bis 7 Tagen nach dem Einsetzen oder Anpassen nach. Beobachten Sie, ob sich der Schmerz bessert und ob eine wunde Stelle an Wange oder Lippe hinzukommt. So lässt sich Zahndruck besser von einer mechanischen Reizung unterscheiden.

Sticht ein Bogenende in die Wange, decken Sie die Stelle vorübergehend mit kieferorthopädischem Schutzwachs ab. Drücken Sie das Wachs sanft auf den störenden Bereich, damit es dort bleibt. Kürzen Sie den Draht nicht selbst mit einer Zange: Dabei können scharfe Kanten entstehen oder Teile verschluckt werden. Ein zu langes Drahtende kann die Praxis beim Kontrolltermin fachgerecht anpassen.

Ist der Bogen aus einem Bracket gerutscht, lässt er sich vorübergehend unter das letzte Bracket klemmen oder mit Schutzwachs abdecken. Prüfen Sie vorsichtig, ob der Draht locker liegt und die Schleimhaut nicht verletzt. Ein gebrochener Bogen zwischen den Brackets muss kieferorthopädisch kontrolliert werden, auch wenn er keine Schmerzen verursacht. Bleibt der Bogen lose, vereinbaren Sie einen Termin zur Beurteilung und Reparatur.

Bei einer geöffneten Bracketklappe lässt sich der Bogen manchmal vorsichtig gegen das Bracket drücken. Schieben Sie die Klappe mit der Fingerspitze Richtung Zahnhals, ohne Kraft anzuwenden. Sitzt ein Bracket vollständig lose und hängt nicht mehr am Bogen, nehmen Sie es aus dem Mund, damit es nicht versehentlich verschluckt wird. Bewahren Sie es auf und bringen Sie es zum Termin mit.

Entscheidend ist, wo der Draht Beschwerden verursacht. Reibt er nur an der Wange, kann Wachs vorübergehend schützen. Bohren sich Drahtteile jedoch ins Zahnfleisch, ist sofortige zahnärztliche Hilfe erforderlich. Starke Schmerzen, eine Verletzung oder ein gelöstes Teil sind ebenfalls Gründe, die kieferorthopädische Praxis zeitnah zu kontaktieren. Warten Sie in solchen Fällen nicht erst ab, bis die übliche Druckempfindlichkeit nachlässt.

Nach einem Termin mit fester Zahnspange sollten Sie einen Kontrolltermin vereinbaren, wenn nach mehr als drei Tagen keine Besserung eintritt. Nach einem Drahtwechsel gilt: Bleiben die Beschwerden länger als zwei Tage unverändert, kontaktieren Sie die Praxis. Notieren Sie, wann der Bogen verrutschte und wo er sticht. Diese Angaben helfen, die Ursache gezielt zu beurteilen.

Was tun wenn Zahnspange drückt? So lindern Sie die Beschwerden

4. Scheuerstellen und Schutzwachs

In den ersten Tagen mit einer festen Zahnspange können Brackets an Wange oder Lippe reiben. Das Gefühl reicht von einer rauen Stelle bis zu einer kleinen Wunde. Schutzwachs kann den Kontakt zwischen Metall und Schleimhaut vorübergehend abmildern. Drücken Sie es auf das Bracket oder den Draht, der an der gereizten Stelle scheuert. Auch ein schmerzlinderndes Mundgel kann bis zur zahnärztlichen Kontrolle Erleichterung verschaffen.

Decken Sie mit Schutzwachs gezielt den störenden Kontaktpunkt ab. So vermeiden Sie, dass die gesamte Apparatur unnötig mit Wachs bedeckt ist. Wunde Stellen an der Lippe durch Brackets lassen sich ebenfalls damit schützen. Spülen mit Salbei- oder Kamillentee kann die Mundpflege ergänzen. Bleibt eine Scheuerstelle trotz Wachs innerhalb der nächsten zwei Tage unverändert, vereinbaren Sie einen Termin beim Kieferorthopäden.

Bei einer gereizten Stelle im Mund kann eine Salzspülung angenehm sein. Geben Sie dafür einen Teelöffel Salz in ein volles Glas Wasser und lassen Sie die Lösung ungefähr 30 Sekunden im Mund. Spucken Sie sie anschließend aus. Säurehaltige Getränke können auf offenen Stellen brennen und die Schleimhaut weiter reizen. Meiden Sie solche Getränke, solange sie Beschwerden auslösen.

Verursacht eine herausnehmbare Zahnspange Wunden, ist eine andere Vorgehensweise nötig. Bei Scheuern, Schmerzen oder einer wunden Stelle tragen Sie die Apparatur bis zum Kontrolltermin nicht weiter. Vereinbaren Sie den Termin für denselben oder den nächsten Tag. Das gilt besonders, wenn eine Klammer piekst, sich ein Draht gelöst hat oder die Spange nur mit starkem Druck sitzt. Biegen Sie Klammern und Drähte nicht selbst zurecht.

Achten Sie auch auf das Zahnfleisch. Rötung, Schwellung, Empfindlichkeit oder Blut beim Putzen können auf eine Entzündung hindeuten. Reinigen Sie die Zähne trotzdem gründlich und mit wenig Druck. Interdentalbürsten erreichen schwer zugängliche Bereiche rund um Brackets. Bei Entzündungszeichen kann tägliches Ausspülen mit lauwarmem Salzwasser bis zum Termin helfen. Eine professionelle Kontrolle kann klären, ob neben der Reibung weitere Ursachen vorliegen.

Bei einer festen Zahnspange sollten anhaltende Wunden und Schleimhautreizungen nach zwei bis drei Wochen kieferorthopädisch abgeklärt werden. Warten Sie jedoch nicht so lange, wenn die Stelle stark schmerzt oder sich verschlechtert. Hilft Silikonwachs bei einer Scheuerstelle innerhalb eines Tages nicht, rufen Sie die kieferorthopädische Praxis an. So lässt sich prüfen, ob ein störender Rand geglättet oder ein Draht angepasst werden muss.

5. Drückende oder nicht passende lose Zahnspange

Bei einer herausnehmbaren Spange kommt es darauf an, wo der Druck entsteht. Ein gleichmäßiger Zug auf den Zähnen kann nach dem Einsetzen oder Nachstellen normal sein und lässt meist innerhalb weniger Tage nach. Druck auf dem Zahnfleisch, ein punktuell schmerzender Rand oder eine Spange, die nur mit kräftigem Drücken sitzt, sollte dagegen kontrolliert werden. Setzen Sie die Apparatur nicht mit Gewalt ein.

Wann sollten Sie wegen einer drückenden Zahnspange den Kieferorthopäden kontaktieren? Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin, wenn die Spange punktuell stark drückt, Wunden verursacht, beschädigt ist oder nicht richtig passt. Bleiben Schmerzen nach dem Einsetzen eine Woche bestehen, ohne nachzulassen, ist ebenfalls eine Kontrolle sinnvoll.

Prüfen Sie vor dem Tragen, ob Kunststoff, Klammern und Schraube unbeschädigt sind. Eine verbogene Klammer kann auf Zahnfleisch oder Wange drücken, während ein Riss die Passform verändern kann. Bei einer neuen oder nachgestellten Apparatur kann leichter Zahndruck auftreten. Wird der Druck stärker, bleibt punktuell oder entsteht eine wunde Stelle, nehmen Sie die Spange heraus und lassen Sie sie prüfen.

Auch die Tragezeit beeinflusst den Sitz. Eine lose Zahnspange wird häufig ungefähr 14 bis 16 Stunden täglich getragen; nach dem Einsetzen oder Nachstellen empfiehlt die kieferorthopädische Praxis mindestens 16 Stunden pro Tag und Nacht. Wenn die Spange deutlich weniger getragen wird, können die Zähne die geplanten Bewegungen nicht ausreichend mitmachen. Dann kann das Wiedereinsetzen stärker drücken. Kehren Sie nicht eigenständig zu längeren Tragezeiten zurück, wenn die Apparatur schmerzt oder nicht vollständig sitzt.

Wurde die Schraube zu weit gestellt, kann die Spange zu eng oder zu breit wirken. Bei einer zu fest eingestellten Spange lässt sich die Schraube etwas entgegen der Pfeilrichtung zurückdrehen. Eine zu breite herausnehmbare Spange kann einmal oder zweimal zurückgestellt werden. Wenn Sie die Richtung nicht sicher erkennen oder die Apparatur danach weiterhin nicht passt, stoppen Sie die Veränderung und vereinbaren Sie einen Termin. Drehen Sie nicht weiter, um den Sitz mit Gewalt zu erzwingen.

Eine gebrochene, scharfkantige oder teilweise abgebrochene Spange sollte am nächsten Tag zur Reparatur vorgestellt werden. Tragen Sie sie bis dahin nicht, wenn sie defekt ist oder Verletzungen verursachen könnte. Bringen Sie die gesamte Apparatur mit, auch wenn ein Teil gelöst ist. So kann die kieferorthopädische Praxis prüfen, ob Klammern, Schraube oder Kunststoff angepasst werden müssen. Bewahren Sie die Spange im Etui auf und reinigen Sie sie nach dem Herausnehmen mit Zahnbürste und Zahnpasta, damit die Mundhygiene während der Reparaturzeit nicht zusätzlich leidet.

Bei anhaltendem Druck oder einer nicht passenden Spange können Sie einen kieferorthopädischen Kontrolltermin vereinbaren, damit Sitz und Funktion beurteilt werden.

Aesthetic Smiles: Zahnimplantate

Aesthetic Smiles bietet kieferorthopädische Behandlungen an, wenn eine Zahnspange dauerhaft drückt, nicht richtig sitzt oder Beschwerden verursacht. Eine lose oder feste Apparatur sollte überprüft werden, wenn Druckstellen trotz Schutzmaßnahmen anhalten, Teile beschädigt sind oder Schmerzen zunehmen. Bei der Kontrolle lassen sich Sitz und mögliche Ursachen beurteilen, damit die weitere Behandlung passend geplant werden kann. Zahnimplantate gehören ebenfalls zum Angebot, sind jedoch keine Lösung für Beschwerden durch eine Zahnspange. Bei anhaltendem Druck oder Fragen zur kieferorthopädischen Behandlung können Sie Aesthetic Smiles in Duisburg-Rheinhausen kontaktieren und Ihre Situation besprechen.

Gehen Sie den nächsten Schritt mit Ruhe

Wenn Sie sich fragen, was zu tun ist, wenn die Zahnspange drückt, hilft es, den konkreten Auslöser einzugrenzen: Wann beginnen die Beschwerden, wo spüren Sie den Druck und was verändert ihn? Diese Beobachtungen geben Ihnen eine gute Grundlage für das Gespräch in der kieferorthopädischen Praxis. Notieren Sie auch, ob ein Teil der Apparatur locker wirkt oder eine Stelle im Mund gereizt ist. So können Sie Ihre Situation verständlich schildern, statt im Termin nach den passenden Worten suchen zu müssen.

Bleiben Sie mit Beschwerden nicht allein. Eine fachliche Einschätzung kann zeigen, ob die Spange angepasst werden sollte und welcher nächste Schritt zu Ihrer Behandlung passt. Bei Aesthetic Smiles in Duisburg-Rheinhausen können Sie Fragen zu kieferorthopädischen Behandlungen besprechen und sich zu Ihrem Anliegen beraten lassen.

Kontaktieren Sie Aesthetic Smiles, wenn Sie Ihre Situation persönlich besprechen möchten. Mit der passenden Unterstützung können Sie Ihre Behandlung gut informiert fortsetzen.

Häufige Fragen zu Schmerzen durch die Zahnspange

Tut eine Zahnspange weh?

Ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl kann nach dem Einsetzen einer Zahnspange auftreten, weil Zähne und Gewebe auf die neue Belastung reagieren. Manche spüren es besonders beim Kauen oder Zusammenbeißen. Auch die Aussprache kann sich anfangs ungewohnt anfühlen. Achten Sie darauf, ob die Beschwerden allmählich nachlassen. Wird ein einzelner Zahn sehr schmerzhaft oder verändert sich der Biss deutlich, lassen Sie die Ursache kieferorthopädisch prüfen.

Welche Gründe gibt es für Schmerzen bei einer festen Zahnspange?

Schmerzen können entstehen, wenn ein Bogen die Zähne nach einem Termin erneut belastet oder ein Bracket an der Schleimhaut reibt. Auch ein herausgerutschter Draht, ein gelöstes Bracket oder entzündetes Zahnfleisch kann Beschwerden verursachen. Achten Sie darauf, ob der Schmerz beim Kauen auftritt oder eine bestimmte Stelle an Wange und Lippe wund wird. So lässt sich Zahndruck von einer mechanischen Reizung unterscheiden.

Wieso verursacht eine Zahnspange Schmerzen?

Eine Zahnspange übt kontrollierten Druck aus, damit sich die Zähne schrittweise bewegen. Das umliegende Gewebe reagiert auf diese Kraft, sodass die Zähne vorübergehend empfindlich sein können. Reibt zusätzlich ein Bracket an der Wange, entsteht eine andere Art von Schmerz: Die Schleimhaut wird lokal gereizt. Notieren Sie, ob die Beschwerden beim Kauen, beim Einsetzen einer losen Spange oder durch den Kontakt mit einem Draht auftreten.

Darf ich Schmerzmittel gegen Zahnspangenschmerzen nehmen?

Leichte Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können helfen, sofern Sie sie nach Packungsbeilage einnehmen. Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Eltern die Einnahme begleiten und bei Fragen den Kinderarzt einbeziehen. Nehmen Sie Ibuprofen während der kieferorthopädischen Behandlung nicht dauerhaft ohne ärztliche Rücksprache ein: Eine längere Einnahme kann den Knochenumbau hemmen. Fragen Sie bei starken Schmerzen die kieferorthopädische Praxis, welches Mittel für Ihre Situation geeignet ist.

Der Bogen hat sich gelöst oder sticht, was kann ich tun?

Sticht oder drückt ein Drahtende an der Wange, legen Sie vorübergehend kieferorthopädisches Wachs darauf. Verwenden Sie keine Zange und versuchen Sie nicht, den Bogen selbst zu kürzen. Ein gebrochener Bogen muss kieferorthopädisch kontrolliert werden, auch wenn er nicht schmerzt. Bohren sich Drahtteile ins Zahnfleisch, benötigen Sie sofort zahnärztliche Hilfe. Bewahren Sie ein gelöstes Teil auf und nehmen Sie es zum Termin mit.

Können Druckstellen wiederkommen, wenn die Zahnspange nachgestellt wird?

Ja, nach einem Nachstelltermin kann erneut Druck entstehen, weil die Apparatur die Zähne weiterführt. Beobachten Sie, ob es sich um ein gleichmäßiges Ziehen oder punktuelle Reibung handelt. Bei einer herausnehmbaren Spange kann ein scharfkantiger Rand wiederholt dieselbe Stelle reizen. Notieren Sie, wo die Beschwerden auftreten und wann sie beginnen. So kann die Praxis gezielt prüfen, ob die Spange angepasst werden muss.

Mein Kind klagt über starke Schmerzen, ist das noch normal?

Starke Schmerzen sollten ernst genommen werden, besonders wenn sie zunehmen oder den Schlaf und das Essen beeinträchtigen. Fragen Sie Ihr Kind, ob ein bestimmter Zahn schmerzt oder ein Draht an Wange oder Zahnfleisch sticht. Bei Schmerzen, die länger als 3 bis 5 Tage anhalten oder stärker werden, sollte die kieferorthopädische Praxis kontaktiert werden. Geben Sie Schmerzmittel nur nach Packungsbeilage und beziehen Sie bei Unsicherheit den Kinderarzt ein.

Meine Zahnspange reibt an meiner Wange, was kann ich tun?

Bei einer festen Spange kann Schutzwachs den Kontakt zwischen Bracket und Wange vorübergehend abdecken. Trocknen Sie die Stelle vorsichtig, bevor Sie das Wachs aufdrücken. Meiden Sie säurehaltige Getränke, wenn sie eine offene Stelle reizen. Verursacht eine herausnehmbare Spange Wunden oder Schmerzen, tragen Sie sie bis zum Kontrolltermin nicht weiter. Wird eine Scheuerstelle trotz Wachs innerhalb von zwei Tagen nicht besser, vereinbaren Sie einen kieferorthopädischen Termin bei Aesthetic Smiles.

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